Wichtige Aufgaben des Bauleiters

BEI EINER KOMPLETTEN RENOVIERUNG ODER SANIERUNG

An einer Baustelle ist der Bauleiter für viele Dinge zuständig. Schließlich steht er als Führungskraft zur Verfügung, um die Handwerker und die ganze Renovierung zu leiten. Diese Aufgabe wird allerdings sehr oft vernachlässigt, denn viele Bauleiter entscheiden sich für eine einfache Strategie, wie zum Beispiel ein Angebot abzugeben, die Arbeit irgendwie mit bekannten Handwerkern durchzuführen und schnell das Geld einzukassieren.

Doch das ist nicht der ganze Prozess, der kontrolliert werden sollte. Viele Aspekte sind von der richtigen Planung, der Kalkulation, dem Zeitmanagement und den Führungsqualitäten abhängig. Dabei soll man nicht vergessen, immer auf die Details und auf die Sauberkeit an den Baustellen zu achten. Viele Bauleiter sind einfach überfordert, weil sie versuchen, einerseits mehr Objekte zu betreuen, andererseits dabei aber die Qualität aus den Augen verlieren.

Das Budget wird unkontrolliert aufgebraucht und der Arbeitsfortschritt entspricht nicht der Zeitplanung. Viele Bauleiter versuchen dabei, auf der einen oder anderen Baustelle selbst zu arbeiten, weshalb andere Baustellen gar nicht mehr kontrolliert werden. Das hat wiederum zur Folge, dass der Bauleiter weniger Baustellen anzunehmen versucht, sodass ihm das Geld fehlt, gute Handwerker zu bezahlen. Solche Situationen haben viele Bau-Teams schon erlebt. Auch wir haben es bei uns bereits mit vielen Handwerkern versucht, bis wir die Mitarbeiter ausgewählt hatten, die unsere Arbeitseinstellung teilen und gute Qualität an die Kunden liefern möchten.

Für uns ist wichtig, dass man bereit ist, aufeinander zu hören und sich weiterzuentwickeln. Zum Beispiel stellen wir durch unsere Checklisten sicher, dass die Ordnung und die detaillierte Kontrolle während einer Renovierung eingehalten wird.

Durch spezielle Management-Programme kontrollieren wir systematisch alle Etappen an unseren Baustellen und dank dieser ständigen Kontrollen an den Baustellen erkennen wir Details, die für die Qualität von Bedeutung sind.

Auf diese Weise versuchen wir, für unseren Kunden das beste Ergebnis auf dem Handwerker-Markt zu liefern. Außerdem schulen wir unsere Handwerker-Teams immer wieder dahingehend, sauber und verantwortungsbewusst auf Baustellen zu arbeiten.

Unser Handwerker soll nicht erwarten, dass ihn die anderen Prozesse, wie zum Beispiel die Sauberkeit auf der ganzen Baustelle nichts angehen – oder wenn der Kunde einen Mangel nicht bemerkt hat, soll der Handwerker nicht denken, nicht darauf hinweisen zu müssen. Das alles ist wichtig für die Arbeitsqualität im Allgemeinen. Viele Kunden können nicht jede Woche auf der Baustelle sein um den ganzen Ablauf mitzuerleben. Von daher sind unsere Fotoberichte für unsere Kunden von Vorteil. Mit all diesen Maßnahmen versuchen wir, die Baubranche zu verbessern, damit alle unsere Kunden in ihren frisch renovierten Wohnungen sehr lange zufrieden leben können.

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Etappen einer Renovierung

Kurz über Etappen einer Renovierung

Gut zu wissen

1. Abrissarbeiten

Zuerst finden die Abrissarbeiten statt. Dabei werden zum Beispiel in einer Wohnung die alten Tapeten, Sanitärelemente, Fliesen, Türen mit Zargen sowie Elektroinstallationen demontiert und fachgerecht entsorgt. Außerdem wird der Zustand von Leitungen, Wänden, Holzbalken und Trägern überprüft. Falls Schimmel oder andere Beschädigungen gefunden werden, werden sie nach einer qualifizierten Begutachtung beseitigt.

2. Trockenbau- oder Mauerarbeiten

Als Nächstes folgen Arbeiten, wie zum Beispiel Trockenbau-, Mauer- oder Abbrucharbeiten (nach Projekt des Statikers). Dabei werden Öffnungen verbreitert und Stützträger eingebaut. Neuer Beton-Estrich wird verlegt, abgehängte Decken werden montiert und doppelt beplankte Ständerwände mit mineralischer Innendämmung eingebaut.

3. Elektroinstallation

Die neue Elektroinstallation wird mit neuen Verkabelungen in vorbereiteten Schlitzen installiert. Auch ein neuer elektronischer Stromzähler mit Sicherungskasten (nach DIN) wird montiert.

4. Sanitärinstallation

Hier werden meistens die neuen Wasser- und Abwasserleitungen unter Putz verlegt. Außerdem werden Anschlüsse für Sanitär- und Küchengeräte vorbereitet. Die Nassräume werden mit einer Hydroisolations-Schicht sowie Fugenbändern abgedichtet und die Heizkörper werden demontiert.

Nach Bedarf werden die neuen Heizungsleitungen unter Putz verlegt und neue Heizkörper mit Thermostatköpfen montiert.

Spachtel- und Malerarbeiten

Die nächste Etappe sind die Spachtel- und Malerarbeiten. Decken und Wände werden mit einem geeigneten Grundierungsmittel grundiert, danach gegen Risse mit Gewebe armiert, gespachtelt und fein geschliffen. Zum Schluss werden Wände und Decken zweimal gestrichen. Die Heizkörper und Heizungsrohre werden abgeschliffen und lackiert, die alten Fenster und Innentüren mit Zargen werden abgeschliffen, bearbeitet und anschließend lackiert.

Fenster- und Türenarbeiten

Hier werden die neuen Innentüren mit Zargen sowie die neuen Fenster eingebaut. Gegebenenfalls erfolgt außerdem die Montage und Prüfung von Sicherheitsschlössern und Rollläden.

Bodenarbeiten: Fliesen und Holzböden

Als Nächstes werden die neuen Fliesen verlegt und verfugt. Dabei werden Eckfugen mit Silikon gut abgedichtet.

Die vorhandenen Türöffnungen werden repariert beziehungsweise mit Dielen oder Parkett geschlossen. Nun werden die neuen Holzböden verlegt, gegebenenfalls abgeschliffen und lackiert. Zum Schluss folgt die Verlegung der Sockelleisten.

Abschlussarbeiten

Nun werden die Abschlussarbeiten in allen Bereichen durchgeführt.

In der ganzen Wohnung werden die neuen Steckdosen- und Schaltereinsätze installiert sowie LED-Lampen in die abgehängten Decken eingebaut. Außerdem werden verschiedene Klappen, Abdeckungen, Türbeschläge sowie die Türsprechanlage montiert. Darüber hinaus wird eine neue Badausstattung geliefert und installiert, wobei Fugen und Anschlüsse mit Silikon abgedichtet werden, bevor noch einige Schönheitsarbeiten durchgeführt werden.

Am Ende wird die Immobilie komplett gereinigt, damit sie in neuem Glanz erstrahlen kann.

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Der richtige Umgang mit Handwerkern

Wir sind selbst im Handwerk tätig und respektieren daher jeden Handwerker, die ihre Arbeit ordnungsgemäß und verantwortungsbewusst durchführen. In letzter Zeit haben wir immer mehr Kunden, die mit ihren durch andere Firmen angefangenen Baustellen zu uns kommen. Sie hoffen, dass wir diese Aufträge übernehmen. Wir schätzen diese Baustellen nicht, da wir nur für eigene Leistungen Garantien geben können. Dennoch können wir diese Anfragen nicht ablehnen.

Vor kurzem erklärte uns zum Beispiel eine Eigentümerin während einer Besichtigung ihrer Altbauwohnung, dass sie eine Geschädigte sei und sie uns um Hilfe bäte. Diese Kunden tun uns leid. In Fällen wie diesem und in vielen anderen Beispielen wurden die Aufträge von unzuverlässigen Handwerkern übernommen. Doch nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass sie die Versprechungen nicht erfüllen können.

Bauherren erkennen am besten bereits im Vorfeld, dass sie anstelle eines Profis einen unzuverlässigen Amateur beauftragt haben, der die Renovierung nicht sauber und zufriedenstellend erledigen kann. Das geschieht besonders häufig bei Immobilien, die von den Eigentümern nach dem Kauf und der Renovierung weitervermietet werden sollen und nur wenig Geld in die Renovierung investiert werden soll. Während des Bauvorhabens zeigt sich jedoch meist, dass eine sorgfältige Renovierung einer Immobilie wichtig ist, damit später keine Probleme auftreten.

Im Baugewerbe und im Handwerk hat sich in den letzten Jahren viel geändert. Durch offene Grenzen und den Zuzug vieler unqualifizierter Allround-Handwerker aus dem Ausland wurden die Preise gedrückt und die Qualität vernachlässigt. Diese Tendenz zeigt sich auch bei deutschstämmigen Handwerkern immer häufiger. Auf guten Kundenservice wird kaum mehr Wert gelegt.

Wir haben in unserem Berufsleben immer wieder Handwerker kennengelernt, die den Kontakt mit dem Auftraggeber gescheut haben und sich regelrecht versteckt haben. In einem Fall hat ein Handwerker einer anderen Firma die Eigentümerin überrascht und die Nachbarn im Treppenhaus beschimpft. Aufgrund des Baubooms haben offenbar viele Handwerker den Eindruck, dass die Kunden von ihnen abhängig sind und es nicht mehr auf Kundenservice ankommt. Wir distanzieren uns von diesen unzuverlässigen Handwerkern.

Seit vielen Jahren können wir diese Veränderungen im Handwerk feststellen und wollen dieser Entwicklung mit unserer Arbeit entgegen wirken. Wir wollen guten Kundenservice bieten und folgen dem Leitsatz, für die Kunden da zu sein und gute Qualität zu liefern, um den Kunden Sorgen abzunehmen. Diesem Grundsatz sollten echte Handwerker folgen.

Hier haben wir noch einige Tipps, wenn Sie Handwerker für Ihr Bauvorhaben auswählen.

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Ein Handwerker ist nicht der Bauleiter

In der heutigen Zeit ist es schwierig, einen zuverlässigen, verantwortungsbewussten Bauleiter zu finden, der die Arbeit der Handwerker koordiniert und alles zusammenhält. Warum ist das so? Es wird zwar viel gebaut, doch die Konkurrenz ist sehr groß, sodass es einzelne Handwerker immer schwerer haben zu überleben. Die Löhne bleiben niedrig und unzuverlässige Unternehmen bezahlen Handwerker nicht. So schließen sich viele Handwerker zu Teams zusammen, um so das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Aber wer ist dabei der Bauleiter? 

Das wird oft spontan entschieden, oft ist es der älteste Handwerker, der eventuell auch ein Auto hat. Dabei bleibt er dennoch der Handwerker, der auf der Seite der Handwerker agiert und vielleicht das Interesse der Kunden aus dem Blick verliert. Die Handwerker sind einfach gestrickt und folgen dem Motto: Gib mir das Geld, sag mir was zu tun ist, und ich werde das regeln. Dabei interessiert viele Handwerker nicht, ob die Kunden eigene Wünsche haben oder ob eine Expertise notwendig ist. Oft ist Geld die einzige Motivation, und nicht die Kundenwünsche, die den Auftrag aufwendiger und komplexer machen können.

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Handwerker für ihr Bauvorhaben auswählen

1. Ein Handwerker ist nicht der Bauleiter, der später die Renovierung abnimmt und kontrolliert.

In der heutigen Zeit ist es schwierig, einen zuverlässigen, verantwortungsbewussten Bauleiter zu finden, der die Arbeit der Handwerker koordiniert und alles zusammenhält. Warum ist das so? Es wird zwar viel gebaut, doch die Konkurrenz ist sehr groß, sodass es einzelne Handwerker immer schwerer haben zu überleben. Die Löhne bleiben niedrig und unzuverlässige Unternehmen bezahlen Handwerker nicht. So schließen sich viele Handwerker zu Teams zusammen, um so das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Aber wer ist dabei der Bauleiter?

Das wird oft spontan entschieden, oft ist es der älteste Handwerker, der eventuell auch ein Auto hat. Dabei bleibt er dennoch der Handwerker, der auf der Seite der Handwerker agiert und vielleicht das Interesse der Kunden aus dem Blick verliert. Die Handwerker sind einfach gestrickt und folgen dem Motto: Gib mir das Geld, sag mir was zu tun ist, und ich werde das regeln. Dabei interessiert viele Handwerker nicht, ob die Kunden eigene Wünsche haben oder ob eine Expertise notwendig ist. Oft ist Geld die einzige Motivation, und nicht die Kundenwünsche, die den Auftrag aufwendiger und komplexer machen können.

2. Wählen Sie von Anfang an einen Betrieb, der bereits lange im Handelsregister geführt wird und aussagekräftige Referenzen vorweisen kann.

Viele Bauherren sparen an dieser Stelle, allerdings müssen die Leistungen später durch die Garantie gedeckt werden. Sie sollten nicht vergessen, dass Sie später vielleicht Garantieleistungen in Anspruch nehmen müssen. Fragen Sie vorab, ob die Handwerker auch später noch erreichbar sind.

Einfacher ist es, wenn Sie Leistungen von ortsansässigen Firmen in Anspruch nehmen und vorab auf der Baustelle nach dem Rechten sehen. So lässt sich feststellen, ob gewissenhaft und sauber gearbeitet wird. Nehmen Sie sich die Zeit und vermeiden Sie so böse Überraschungen. Oft zeigt sich zu diesem Zeitpunkt, ob Sie mit dem Bauleiter zurechtkommen, und ob er bereit ist, Ihnen zu helfen. Beobachten Sie, wie er über Details spricht, und ob er neue Ideen einbringt. Fragen Sie ruhig zu Details der Arbeiten und der Baustelle nach. Prüfen Sie auch, ob auf der Baustelle Ordnung herrscht und wie es mit der Sauberkeit aussieht, denn davon hängt viel ab.

3. Treffen Sie nie Absprachen nur per Handschlag. Zum einen ist es in vielen Fällen gesetzlich verboten, zum anderen ist das Chaos ohne Vertrag vorprogrammiert. 

Sie können schwerlich beweisen, dass Sie z.B. bereits Geld gezahlt haben. Außerdem bietet ein Vertrag Sicherheit und Garantien.

4. Sie sollten Handwerker nie zu schnell bezahlen. Mit Hilfe des Bauvertrages sollte das Budget so konzipiert sein, dass Sie immer die Kontrolle haben.

Leider ist die Bezahlung für viele Handwerker die einzige Motivation. Wenn Bauherren zu schnell zahlen, bleibt die Motivation aus und unzuverlässige Handwerker machen, was sie wollen. Wenn Vorauszahlungen für Material gefordert werden, sollten Sie nicht mehr als 30 Prozent des Warenwertes zahlen. Dies ist nur sinnvoll bei großen Bauvorhaben und ortsansässigen Firmen.

Bei kleineren Arbeiten sollten Sie vorab absprechen, dass die Handwerker das Material selbst einkaufen und Sie nach Rechnungstellung dann die Rechnung begleichen. Weitere Arbeiten werden dann nach Fortschritt bezahlt. Beherzigen Sie die Regel: Erst die Arbeit, dann das Geld.

5. Das Sprichwort „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ hat einen wahren Kern, denn Sie sind und bleiben der Bauherr. 

Egal, wie Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie der Bauherr sind. Das gilt vor allem dann, wenn Sie mit verschiedenen Handwerkern arbeiten. Das heißt nun nicht, dass Sie alles dem Bauleiter überlassen sollten. Stellen Sie Fragen, denn dumme oder unnötige Fragen gibt es auf einer Baustelle nicht. Prüfen Sie mindestens einmal in der Woche, ob alles ordnungsgemäß abläuft und die Arbeiten sauber ausgeführt werden. Wenn nötig, sollten Sie auch höflich auf Mängel und Fehler hinweisen.

Machen Sie dem Bauleiter deutlich, dass Sie die Kontrolle haben und den Wunsch hegen, dass alles reibungslos abläuft. Als Beispiel sollte etwa in einer Wohnung nicht geraucht werden oder das Treppenhaus sauber gehalten werden. Bleiben Sie immer höflich und konsequent. So erzielen Sie ein gutes Ergebnis bei Ihrem Bauvorhaben, auch mit unterschiedlichen Handwerkern. Nach Möglichkeit sollten Sie alles ausschließlich mit dem Bauleiter besprechen, da er meist mit vielen Handwerkern auf Stundenbasis oder mit Pauschalen arbeitet, sodass Vorgaben auch vergessen werden können.

Wie heißt es so schön: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Dieses Sprichwort passt gut zur Baubranche und wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Tipps mit Ihrem Bauvorhaben weiterhelfen konnten.

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